Friseur Twitter – 140 Zeichen Kundenbindung


Hallo Headbiz-Blog-Leser,

hiermit möchte ich im Detail auf die Anwendung Twitter für Euren Salon eingehen und die Vorzüge von Twitter im privaten Bereich schildern.

Twitter bedeutet Zwitschern.

Twitter ist wie SMS an Alle.

Twitter ist in Deutschland auf dem „Vormarsch“. Wenn wir nach Amerika schauen, kann man ganz deutlich eine geschäftliche Nutzung feststellen. Restaurants, Kinos, Fahrradwerkstätten und Friseure ect. tun es um Kunden zu informieren und anzulocken.

Damit für Euch Twitter funktioniert, sind gewisse Wissensvoraussetzungen notwendig. Keiner kann es als Humbug oder Kinderei abtuen! Außerdem ist hier Gemeinschaft der Schlüssel.

Twitter ist ein interaktiver Miniblog mit weiter Streuung im WorldWideWeb. Das ist schon mal der Pluspunkt schlechthin. Twitter begrenzt die Nachricht auf 140 Zeichen und das ist gut so, da der Mensch (wie man hier sehen kann) zu Romaneschreiben tendiert.

Was man aber als allererstes Verstehen muss ist: Wer kann Wen lesen?

Das Prinzip besteht aus Following (folgen) und Follower (Folger). Wenn man also N-TV, Stern, Rainer Calmund und Daniela Katzenberger usw. folgt, dann liest man alle deren Tweets (Textnachrichten).

Die eigenen Aussagen (Tweets) kann solange keiner followt (folgt) keiner lesen. Follower gewinnt man durch Tweets, das bedeutet wenn man was schreibt, lesen das unbekannte Twitteruser (durch die Suchfunktion zum Beispiel) und wenn denen diese Tweets gefallen, dann  folgen die, wenn man Glück hat dem eigenen Twitteraccount.

Verstanden? Kurz: man braucht also Follower. Follower gewinnt man auch durch Following (folgen) von anderen interessanten Twitterern. Diese User denen man followt merken das und folgen zurück. Phu das muss man selber erstmal verstehen. :)

So nun habt Ihr Euch angemeldet, Euer Profil bearbeitet, auf jeden Fall ein Avatar(Bildchen) eingefügt und setzt den ersten Tweet ab, schön nicht? Dennoch ist es besser erstmal nach potenziellen Twitterern zu suchen. Also sucht Ihr nach interessanten Usern wie:

www.twitter.com/tophair

www.twitter.com/unisexfriseure

www.twitter.com/headbiz

www.twitter.com/friseure

und vielen mehr….

Dann kann man dort auf deren Profil auch nach potenziellen Usern forschen und die Listen durchgehen und einigen von denen followen.

Eine Liste als Beispiel:

Dann geht’s endlich ab, die nächsten 1000 Tweets können kommen:

Nach und nach versteht man Twitter auch noch viel besser und kann sich folgenden Spezialitäten widmen.

Timeline: ist die Aussagen-Liste der ausgewählten Follower und ist sozusagen die Tweet-Liste.

@replys sind Nachrichten direkt an eine gezielte Person zum Beispiel:

„@headbiz was gibt es den neues seit dem Messebesuch? :)

Ein weiterer Punkt ist, das man immer mal nach seinen @replys hin und wieder schaut, da dort vielleicht jemand interessantes auf einen Tweet von Euch geantwortet haben könnte.

RT – ist Retweeten – Weiterzwitschern. Ihr followt Rainer Calmund und der sagt: „Ich schmeiße hin und esse ab sofort weniger.“ Das ist so cool, das müsst Ihr an Eure Follower einfach weiterzwitschern – also RT – Retweeten.

Für die Homepage, Facebook, Rss-Feed und vieles mehr gibt es automatische Funktionen, die Tweets produzieren. Aber ich finde das ein handbetriebener Twitteraccount um vieles mehr interessanter ist, als ein sogenannter Bot-Twitteraccount. Den Standard-Weiterleit-Tweets folgt keiner gern und das ganze schläft ein.

So zwitschert Ihr also vor Euch hin und tweetet auch mit Kollegen und am besten ist, wenn potenzielle Kunden mitlesen (was enorm wahrscheinlich ist). Zusätzlich kann man Angebote, Gewinnspiele, Bilder, You-Tube-Videos und Highlights des Friseuralltages twittern. Kreativität ist gefragt.

Im privaten Bereich ist Twitter noch viel lustiger. Am besten natürlich mit einem separatem Userprofil. So könnt Ihr Geschäftlich und Privat besser trennen. Ein wichtiger Lustigkeitsfaktor: das man die Follower persönlich kennt bzw. diese im Freundeskreis sind.

Die SMS stirbt aus und Twitter kommt. Der Markt wird gerade von Smartphones nahezu überrollt. Wenn ihr auch nun mal endlich ein internetfähiges Handy besitzt, kann man darauf auch sicher Twitter installieren. Die guten Twitterapps verwalten auch gern mal mehr als nur einen Twitteraccount. Dann ist man richtig nah am Zeitgeschehen und Euer Twitteraccount bekommt ein Leben, von dem man vorher nur zu träumen gewagt hat. Es ist immer mal Zeit zum twittern, versprochen. ;)

So sieht da ganze bei mir auf dem BlackBerry aus:

Die letzte Erklärung für Heute ist #Hashtag.

Ein Wort mit einem # ist ein Hashtag und es wird somit automatisch zum Such- und Findewort. Ein Tweet in dem es um Haare geht kann man mit dem Hashtag: #Haare eine höhere Findewahrscheinlichkeit verleihen. Das ist gerade für „Werbung“ enorm wichtig.

Warum mache ich das hier? Wenn es mir gelingt, mit vielen Friseuren über das Thema Haare zu twittern erreiche ich traffic auf meinem (und Eurem) Twitteraccount. Wenn ich traffic auf meinem Twitteraccount haben, habe ich automstisch traffic auf der Homepage und automatisch Kundenansprache im Netz. Wenn Ihr nur 15 Kunden durch Twitter erreichen könnt, dann hat sich alle Mühe schon längst gelohnt. Twitter ist im Kommen! Selbst im Erzgebirge (meiner Heimat) ist Twitter nicht aufzuhalten. Viel Erfolg mit Twitter!

Henning John

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Comments

  1. Güray says:

    Sehr gut…wir probieren es mal!!!

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